#9 Heimataufenthalt(e) 2024/2025
- lethim96
- 26. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Seit dem letzten Rundbrief scheinen Jahre vergangen zu sein. Mitte Dezember 2024 machten wir uns auf den Weg nach Paraguay. Nach einer langen Nacht im Flieger ging es vom Flughafen direkt los in den Familienausflug mit Familie Krahn (Gabis Familie). Wow, Paraguay ist noch genauso schön und das Fleisch genauso lecker wie immer! ;)
Nach mehreren Tagen ging es los in den Chaco, den nördlichen Teil unseres Landes (aus dem wir ursprünglich auch kommen). Dort verbrachten wir unter einigen Ausnahmen mit kurzem Krankenhausaufenthalt die Weihnachtszeit mit Familien und Freunden. Es fühlte sich irgendwie an, als sei keine Zeit vergangen.
Silvester feierten wir in Asuncion, mit unseren Freunden und danach genossen wir den Familienurlaub mit Familie Wiebe. Wir hatten entschieden, das wir 2 Wochen in `Ostparaguay` unterwegs sein würden um Freunde zu besuchen und auf einer Hochzeit dabeizusein.
Nach diesen zwei Wochen ging es zurück in die Kolonie. Auf unserem PeruAbend erlebten wir die überwältigende Unterstützung unserer Gemeinde und Freunde. Entgegen aller Erwartungen trafen sich rund 160 Personen zu unserem Bericht über unsere Arbeit auf der MSP. Wir beten dafür, das Gott Menschen bewegt, ihm bedingungslos zu folgen.
Und dann Endspurt, 2 Wochen, Rückreise Peru. Und dann?
Der Plan stand dort schon: Wir wollten eigentlich für eine Hochzeit innerhalb der Familie und die Geburt unserer Tochter zurück nach Paraguay kommen. Doch wär das überhaupt möglich?
Nach einigem Nachfragen bei Ärzten, Visa-Angelegenheiten und innerlichem Hin und Her, entschieden wir, Gott den Plan hinzulegen und so zu handeln wie wir ihn verstanden: Wir wollten ihm Vertrauen, auch wenn die Angst, nicht zurück zu können, irgenwo doch präsent war.
Zwei Monate waren wir also wieder in Peru. Zuhause, das fühlten wir als wir in unser geliebtes Casa 31 kamen. In dieser Zeit plante Jinel eine Stammesreise, doch immer wieder gab es Planänderungen und selbst als alle Sachen in den Flieger geladen und es am nächsten Tag losgehen sollte, kam etwas dazwischen.
Gabi hatte sehr viel zu tun, schloss in dieser Zeit ihre Arbeit ab und übergab sie der Leitung: Nach dem Heimataufenthalt ist sie erstmal Mama.♥
In diesen zwei Monaten erlebten wir das Gegenteil einer Trockenzeit: Regen! Jeden einzelnen Tag. Über die Zeit stieg das Wasser immer höher und auf der Nachbarstation am See, aber besonders in Pucallpa kam es zu schlimmen Überschwemmungen. Das betrifft viele Menschen in unserem Umfeld, unter anderem auch die Anreise unserer Studenten die in genau dieser Zeit geplant war. Gott sei Dank durften sie heil auf der Station ankommen und befinden sich momentan mitten im Studienblock.
Mittlerweile befinden wir uns zum zweiten Mal in Paraguay und wir durften die Hochzeit meiner Schwester voll geniessen und die letzten Wochen der Schwangerschaft hier mit Freunden und Familie erleben.
Jetzt ist sie da!
Unsere Tochter Victoria Aleia wurde am 7. Mai geboren und unsere Welt steht Kopf :)
Wir sind von Herzen dankbar, dass Gott uns so beschenkt.

Die Cedula de Identidad (Ausweis) und der Pass der Kleinen werden den Zeitpunkt angeben wann unsere Reise zurück nach Peru gehen wird.
Wir sind immer wieder überrascht davon, wie Gott sich um uns kümmert. Es gibt soviele Menschen, die uns hier Willkommen heissen, sei es durch ein geliehenes Haus, ein Auto, Babysachen und Einladungen.
Danke wenn ihr mit uns betet für:
-Victorias Dokumente
-aktueller Studienblock
-Zukünftige Stammesreisen























































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